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EOS zeigt neue Dimensionen am Stand F70, Halle 8, auf der Euromold 2000:
1 Meter Bauraumdiagonale beim Laser-Sintern von Kunststoff München, im Oktober 2000: Erstmalig und einzigartig präsentiert sich die neue EOSINT EOSINT P 700 – die erste Kunststoff-Laser-Sinter-Anlage mit Doppellaser Mit der EOSINT P 700 zeigt der führende europäische Hersteller von Rapid Prototyping Systemen EOS aus Planegg bei München eine absolute Weltneuheit. Die erste Doppelkopfanlage zum Laser-Sintern von Kunststoff. Die EOSINT P 700 eröffnet neue Dimensionen in Sachen Produktivität, Bauraum, -geschwindigkeit und Bauteilqualität. Mit einer Bauraumdiagonale von einem Meter lassen sich darin innerhalb weniger Stunden die komplexesten Bauteile in einem Stück Schicht für Schicht erzeugen. Funktionsfähige Bauteile dieser Größe – ob direkt in Kunststoff gesintert oder mit Hilfe des gesinterten Urmodells per Feinguss erzeugt - werden vor allem in der Automobilbranche, Hausgeräteindustrie und in der Luft- und Raumfahrt innerhalb kürzester Zeit benötigt. Durch die ergonomische Peripherie und den hohen Automatisierungsgrad gewährleistet die EOSINT P 700 darüber hinaus ein komfortables Handling, die optimale Ausnutzung der Maschinenkapazität sowie eine hervorragende Integration in ein industrielles Umfeld. Sie ist modular aufgebaut, so dass sich zukünftige technische Weiterentwicklungen einzeln nachrüsten lassen und die einmal getätigte Investition geschützt ist. Die Vorteile der neuen EOSINT P 700 werden anhand eines Projektes der Firma Hofmann Modellbau in Lichtenfels deutlich. Hofmann ist seit 1995 Anwender der EOSINT P Technologie und einer der ersten Besitzer eines Vorseriensystems des Typs EOSINT P 700. Hofmann erhielt den Auftrag, innerhalb kürzester Zeit eine Mittelkonsole für einen Automobilhersteller zu fertigen. Er baute die Mittelkonsole in mehreren Teilen auf seinem EOSINT P 350 System direkt aus Polyamid auf. Nach dem Abkühlen - das bei der EOSINT P Technologie außerhalb der Maschine erfolgt, damit das System sofort für den nächsten Auftrag zur Verfügung steht –, Fügen und einem entsprechenden Oberflächenfinish wurde die Mittelkonsole beim Auftraggeber direkt in das Fahrzeug eingebaut und für Funktionstests eingesetzt. Hätte Hofmann damals schon die EOSINT P 700 gehabt, so hätte er die Mittelkonsole in einem Stück bauen können und damit viel Zeit und Aufwand gespart. Oder er hätte bis zu sechs Mittelkonsolen dieser Art gleichzeitig in einem Bauprozess herstellen können, in einer Gesamtbauzeit von 50 Stunden. Neuheiten für das Direkte Metall-Laser-Sintern (DMLS) auf EOSINT M Für das direkte Laser-Sintern von Werkzeugeinsätzen und metallischen Prototypen stellt EOS zur Euromold 2000 eine neue Version der EOSINT M 250 Xtended vor. Diese enthält verschiedene neue Hardware- und Softwarekomponenten, die zu einer weiteren Steigerung der Bauteilqualität und Bedienerfreundlichkeit führen. Zu den Neuheiten gehört unter anderem ein Home-In Scanner, d.h. ein Scannerkopf mit integriertem Sensor, der die Positionen der Scannerspiegel überwacht und bei eventuell auftretendem Drift korrigiert, um die präzise Positionierung des Laserstrahls zu gewährleisten. Ein neues Beschichtungssystem erlaubt eine noch präzisere Ausrichtung der Maschine und sorgt für eine weiterhin erhöhte Bedienerfreundlichkeit. Die Neuheiten sind für bestehende EOSINT M 250 Anwender als Upgradepakete zum Nachrüsten erhältlich. Zwei Anwendungen der EOSINT M Technologie, die in letzter Zeit stark an Bedeutung gewonnen haben, werden auf der Euromold 2000 durch Anwendungsbeispiele präsentiert. DirectPart™ ist das direkte Herstellen von metallischen Teilen, entweder als Prototypen für gegossene oder gesinterte Serienteile oder als Einzelstücke für Spezialanwendungen. Rapid Manufacturing ist die Herstellung von Teilen für Endanwendungen, entweder in Form von Kleinserien an Spritzguss- oder Druckgussteilen mittels DirectTool® (das heisst mit Hilfe von lasergesinterten Werkzeugeinsätzen) oder als Einzelfertigung mittels DirectPart™. 30 Prozent mehr Produktivität macht sich bezahlt Die Produktivitätssteigerung bei der zur letzten Euromold eingeführten EOSINT P 360 Anlage hat zu einer erheblich gesteigerten Nachfrage nach dieser wirtschaftlichen Technologie für die Erzeugung von Kunststoffprototypen und Feingussmodellen direkt aus CAD-Daten geführt. Dies zeigt sich nicht nur in den Systemverkäufen, sondern vor allem in der großen Nachfrage der bestehenden Anwender nach Upgradepaketen. Mehr als ein Drittel der Kunden haben bereits in den ersten neuen Monaten nach Einführung ihre Anlagen mit den neuen Komponenten wie etwa dem festen Wechselrahmen und der neuen Prozess-Software aufgerüstet und profitieren nun von den Vorteilen der deutlich höheren Baugeschwindigkeiten und Produktivität. "Für uns hat sich die Anschaffung der EOSINT P 360 absolut gelohnt. Wir fertigen darauf direkt und in wenigen Stunden Funktionsmodelle, die wir sofort in die Geräte einbauen können und ins Labor für Funktionstests geben. In einer Zeit, in der die Entwicklung neuer Produkte immer kürzere Termine voraussetzt, konnten die Durchlaufzeiten für die Prototypenherstellung erheblich reduziert werden. Die kurze Reaktionszeit ist zudem ein sehr wichtiger Zeitvorteil bei notwendigen Änderungen," kommentiert Wilhelm Mühlthaler, Leiter Musterbau bei Bosch und Siemens Hausgeräte in Traunreut seine bisherigen Erfahrungen. Neuer Distributionspartner für Spanien und Portugal Für den Vertrieb der EOSINT Systeme in Spanien und Portugal hat EOS eine Distributionsvereinburung mit Z-Laser S.A in Berriozar nahe Pamplona geschlossen. Seit mehr als zehn Jahren am Markt ist Z-Laser – unter anderem zuständig für den Vertrieb von Rofin-Sinar-Laser-Systeme in Spanien und Portugal - ein Spezialist für Laser-Anwendungen. Weitere Patente für das DirectCast Verfahren DirectCastÒ , die direkte Prozesskette zur Erzeugung von Sandgussteilen, genießt immer mehr Patentschutz. Nach der bereits erfolgten Patenterteilung durch das deutsche und das europäische Patentamt und in weiteren Ländern hat nun das US-Patentamt beschlossen, ein Patent zu erteilen. Damit verfügt EOS über das alleinige Nutzungsrecht dieser geschützten Erfindung. EOS hat diese Technologie mit der weltweit einzigen Doppelkopf-Laser-Sinteranlage für die Verwendung von Gießereiformstoff EOSINT S 700 kommerziell eingeführt. Führende Unternehmen, allen voran der Automobilindustrie wie BMW, DaimlerChrysler, Nissan, Peugeot Gruppe, Porsche and Volkswagen, aber auch Pumpenhersteller wie ITT Flygt betreiben solche Anlagen, andere greifen auf die Dienste von externen Servicebureaus zurück. Mit einem Bauvolumen von 720 mm x 380 mm x 380 mm und Baugeschwindigkeiten bis 1000 cm3 / h spart die EOSINT S 700 Anlage sehr viel Zeit und Kosten bei der Herstellung von großen, komplexen Gussteilen, die entweder als Prototypen in der Produktentwicklung oder in der Kleinserienfertigung als wirtschaftliche Einzelstücke zum Einsatz kommen. Pressekontakt für weiteres Informations-/Fotomaterial: Elke Fritz, fritz@eos-gmbh.de Tel.: ++49 (0)89 / 856 85-232 EOS GmbH |