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Euromold Award International: Erster Preis für EOS und das neue Laser-Sinter-System EOSINT M 250 Xtended


Auf der Euromold ’98 in Frankfurt wurden die herausragenden Innovationen in den Bereichen Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung mit dem “Euromold Award International“ ausgezeichnet. Den ersten Preis in der Kategorie “Rapid Tooling / Rapid Manufacturing“ erhielt EOS für das neue Laser-Sinter-System EOSINT M 250 Xtended. Mit dieser neuen Anlage ist es erstmals möglich, Stahlpulver im DirectToolTM Prozeß zu verarbeiten und damit hochwertige Stahlwerkzeugeinsätze mit Zugfestigkeiten von über 500 N/mm² für Spritzguß- und Druckgußanwendungen zu fertigen. Das neue Laser-Sinter-System bietet eine höhere Präzision und Produktivität im Bauprozeß und Schnittstellen zum konventionellen Werkzeugbau. EOSINT M 250 Anwender können Ihr System aufrüsten, um das neue Stahlpulver DirectSteel 50-V1 zu verwenden und die Zusatzfunktionen der EOSINT M 250 Xtended zu nutzen. Der DirectToolTM Prozeß basiert auf dem bewährten Prinzip des Direkten Metall-Laser-Sinterns (DMLS). Er baut innerhalb von Stunden Werkzeugeinsätze direkt aus 3D-CAD-Daten und reinem Metallpulver ohne Kunststoffbindemittel.

Die EOSINT P Laser-Sinter-Systeme mit fünf verschiedenen Werkstoffen bieten wirtschaftliche Lösungen für jede Phase der Produktentwicklung. Sie sind hochproduktive Rapid Prototyping Systeme zur Verarbeitung von Thermoplasten wie Polyamid oder Polystyrol. Die Kombination aus hoher Baugeschwindigkeit und anwendungsoptimierter Auslegung erschließt große Potentiale, Zeit und Kosten bei der Entwicklung von Kunststoff- und Metallteilen zu sparen. Innerhalb von Stunden entstehen direkt aus 3D-CAD-Daten mechanisch voll belastbare Funktionsprototypen mit dauerhaft beweglichen Teilen wie Schnappverbindungen und Filmscharnieren, Designmuster sowie hochwertige Modelle für den Gips-, Fein- und Vakuumguß. So läßt sich beispielsweise ein voll funktionsfähiges Staubsaugergehäuse in wenigen Stunden aus glasgefülltem Polyamid aufbauen. Ausgehend von einem gesinterten Polystyrolmodell, konnte ein Modellbau-Unternehmen ein Getriebegehäuse aus Magnesium für einen Formel-1-Rennwagen unter engsten Zeitvorgaben herstellen und fristgerecht an den Kunden ausliefern. Der konventionelle Fertigungsweg hätte doppelt so lang gedauert und wesentlich mehr Kosten verursacht. Der Laser-Sinter-Prozeß erfolgt ohne Stützkonstruktionen. Dadurch entfallen zeitaufwendige Arbeitsschritte wie die Supportgenerierung, -Aufbau und das anschließende Entfernen. Außerdem lassen sich in diesen Anlagen mehrere Modelle gleichzeitig bauen oder während des Bauprozesses neue zuladen.

Für die werkzeuglose Erzeugung von Sandkernen und -formen für metallische Gußteile in Serienqualität im Direkten Croning® Prozeß (DCP) bietet EOS Doppel-Laser-Systeme mit einem Bauvolumen von 720 mm x 380 mm x 400 mm und Baugeschwindigkeiten bis zu 1000 cm³ in der Stunde. Anwendung findet diese Technologie vor allem bei der Motorenentwicklung.

Weitere Informationen zu den EOSINT Laser-Sinter-Technologien auf der EOS Website: http://www.eos-gmbh.de oder direkt unter: info@eos-gmbh.de, Tel.: ++49 (0)89 / 856 85-0, Fax: ++49 (0)89 / 859 74 22.